Die Uber Eats Alternative ohne Provision für Restaurants
Uber Eats bringt Reichweite und Kuriere – kostet in der Schweiz laut offizieller Preisliste aber 32 % pro Bestellung mit Uber-Kurieren und 15 % bei eigener Lieferung oder Abholung, plus CHF 600 Aktivierungsgebühr. Mit Akarien Direct besitzen Sie Ihr eigenes Bestellsystem, zahlen 0 % Provision und behalten Ihre Kundendaten.
Was Uber Eats wirklich kostet
Uber Eats publiziert für die Schweiz eine offizielle Preisliste: Im Tarif «Hell» liefern Uber-Kuriere für 32 % pro Bestellung (35 % bei Bestellungen von Uber-One-Mitgliedern). Im Tarif «Plus» liefern Sie selbst und zahlen 15 % (13 % bei Uber One); Abholung kostet ebenfalls 15 %. Dazu kommt eine einmalige Aktivierungsgebühr von CHF 600. Bei einem Online-Umsatz von CHF 5’000 im Monat sind das mit Uber-Kurieren rund CHF 1’600 Provision pro Monat.
Wem die Kundenbeziehung gehört
Auf Marktplätzen wie Uber Eats bestellt der Gast bei der Plattform, nicht direkt bei Ihnen. Sie sehen in der Regel keine vollständigen Kundendaten und können nur eingeschränkt Stammkunden aufbauen oder direkt vermarkten. Mit Akarien Direct laufen alle Bestellungen über Ihr eigenes System – die Daten gehören Ihnen.
Abhängigkeit vs. Eigenständigkeit
Wer den Grossteil seiner Bestellungen über eine einzige Plattform abwickelt, ist deren Ranking, Gebühren und Regeländerungen ausgeliefert. Ein eigenes Bestellsystem macht Sie unabhängiger und stabiler. Viele Restaurants nutzen beides: Marktplätze für Neukunden, das eigene System für Stammgäste.
Wie Akarien Direct funktioniert
Akarien Direct gibt Ihnen ein eigenes Online-Bestellsystem für Lieferung, Abholung und Tischbestellung – ohne Provision pro Bestellung. Statt eines Umsatzanteils zahlen Sie einen fixen Monatspreis ab CHF 29. Gebaut für die Schweiz: TWINT, Preise in CHF, Hosting in Europa.
| Uber Eats | Akarien Direct | |
|---|---|---|
| Provision pro Bestellung | 32 % mit Uber-Kurieren (35 % bei Uber One), 15 % bei eigener Lieferung oder Abholung, CHF 600 Aktivierung | 0% Provision |
| Kundendaten | Bleiben meist bei der Plattform | Gehören dem Restaurant |
| Eigentum am System | Plattform-Account, keine eigene Lösung | Eigenes Bestellsystem |
| Reichweite / Neukunden | Grosser Marktplatz mit hoher Sichtbarkeit | Eigene Reichweite, ideal für Stammgäste |
| Lieferlogistik | Fahrernetzwerk inklusive | Eigene Lieferung oder Abholung |
| Preismodell | Prozentsatz vom Umsatz | Fixer Monatspreis ab CHF 29 |
Uber Eats ist sinnvoll, wenn Sie schnell neue Kunden erreichen und Lieferlogistik nicht selbst stemmen wollen – die Provision ist dann der Preis für Reichweite. Akarien Direct lohnt sich, sobald Sie wiederkehrende Bestellungen, eigene Kundenbeziehungen und volle Marge möchten. Die meisten Restaurants fahren am besten mit einer Kombination: Marktplatz für Sichtbarkeit, eigenes System für Stammkunden.
Provisionen der Lieferplattformen im Vergleich
Was Restaurants pro Bestellung abgeben — nach Modell (Eigenlieferung oder Lieferung durch die Plattform). Alle Werte mit Quelle; Stand 29. September 2026.
| Plattform | Eigenlieferung / Abholung | Lieferung durch Plattform | Märkte |
|---|---|---|---|
| Akarien Direct | 0 % Provision | 0 % Provision (eigene Lieferung) | CH |
| Uber Eats1 | 15 % | 32–35 % | CH, DE, BE, NL |
| Just Eat (CH)2 | 10–15 % | 25–33 % | CH |
| Smood3 | nicht publiziert | 25–30 % | CH |
| Lieferando (DE)4 | 13 % | 25–30 % | DE |
| Thuisbezorgd.nl5 | 13–14 % | 30 % | NL |
| Takeaway.com (BE)6 | 13 % | 30 % | BE |
- 1. Uber Eats: Offizielle Schweizer Preisliste: «Hell» 32 % mit Uber-Kurieren (35 % bei Uber-One-Bestellungen), «Plus» 15 % mit eigenen Kurieren (13 % bei Uber One), Abholung 15 %, einmalige Aktivierungsgebühr CHF 600.
- 2. Just Eat (CH): Keine offizielle Preisliste; Werte aus Schweizer Medienberichten.
- 3. Smood: Smood hat den Betrieb am 30. April 2026 eingestellt; die Werte zeigen die frühere Provision laut Schweizer Medien.
- 4. Lieferando (DE): Seit 2. April 2025 zusätzlich 2,5 % Servicegebühr (max. 0,99 €) pro Lieferbestellung, vom Gast bezahlt.
- 5. Thuisbezorgd.nl: Höherer Satz gilt bei Lieferung durch Scoober-Kuriere.
- 6. Takeaway.com (BE): Höherer Satz gilt bei Lieferung durch Scoober-Kuriere.
Quellen
- Uber Eats — Uber Eats Merchants – Preise (Schweiz) (offizielle Preisliste; abgerufen am 2026-09-29)
- Uber Eats — Nau.ch – Lieferdienste zocken Restaurants und Fahrer ab (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-03; abgerufen am 2026-09-15)
- Just Eat (CH) — Beobachter – Profitable Schattenwebsites: So drängelt sich Eat.ch vor (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-26; abgerufen am 2026-09-15)
- Just Eat (CH) — Sparissimo Food – How much does Just Eat charge Swiss restaurants in 2026? (Medien-/Branchenbericht, 2026-08-28; abgerufen am 2026-09-15)
- Smood — Blick – Migros will ihrem Lieferdienst Smood den Stecker ziehen (Medien-/Branchenbericht, 2026-01-19; abgerufen am 2026-09-29)
- Smood — Le Temps – Le livreur de repas Smood met la clé sous la porte (Medien-/Branchenbericht; abgerufen am 2026-09-29)
- Smood — htr.ch – Lieferdienste sind für Restaurants häufig kein rentabler Ersatz (Medien-/Branchenbericht, 2020-04-20; abgerufen am 2026-09-15)
- Smood — Nau.ch – Lieferdienste zocken Restaurants und Fahrer ab (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-03; abgerufen am 2026-09-15)
- Lieferando (DE) — Gastro Master – Lieferando-Provision 2026 (Medien-/Branchenbericht, 2026-04-17; abgerufen am 2026-09-15)
- Thuisbezorgd.nl — De RestaurantKrant – Wat kost bezorgen via Thuisbezorgd? (Medien-/Branchenbericht, 2020-10-22; abgerufen am 2026-09-15)
- Takeaway.com (BE) — Cashdesk.be – Verschillen tussen Takeaway.com, Deliveroo, Foodora en Uber Eats (Medien-/Branchenbericht, 2018-01-01; abgerufen am 2026-09-15)
Ausser Uber Eats (Schweiz) publizieren die Plattformen keine verbindlichen Preislisten; die Sätze hängen von Vertrag, Volumen und Region ab. Zahlungsabwicklung und Marketing-Gebühren kommen in der Regel hinzu. Angaben ohne Gewähr — prüfen Sie Ihren eigenen Vertrag.
FAQ
Wie hoch ist die Provision bei Uber Eats für Restaurants?+
Laut offizieller Schweizer Preisliste (Stand 29.09.2026): 32 % pro Bestellung mit Uber-Kurieren («Hell», 35 % bei Uber-One-Bestellungen), 15 % bei eigener Lieferung («Plus», 13 % bei Uber One) und 15 % bei Abholung, plus einmalig CHF 600 Aktivierungsgebühr.
Was kostet Akarien Direct?+
Keine Provision. Sie zahlen einen fixen Monatspreis: QR-Menü CHF 29, QR-Menü + Tischbestellung CHF 39, Website + Online-Bestellung CHF 79, Full CHF 129 – jährlich nur 10 Monate. 14 Tage kostenlos testen, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.
Kann ich Akarien Direct zusätzlich zu Uber Eats nutzen?+
Ja. Viele Restaurants nutzen Marktplätze für die Neukundengewinnung und ihr eigenes provisionsfreies System für Stammgäste. So kombinieren Sie Reichweite mit besserer Marge.
Wem gehören die Kundendaten bei Akarien Direct?+
Ihnen. Alle Bestellungen laufen über Ihr eigenes System, sodass Sie Kundendaten besitzen und für direktes Marketing und Stammkundenbindung nutzen können.
Übernimmt Akarien Direct auch die Lieferung?+
Akarien Direct ist Ihr Bestellsystem für Lieferung, Abholung und Tischbestellung. Die Lieferung organisieren Sie selbst oder über einen Partner – ohne Provision pro Bestellung.
Was ist Uber Direct – und passt das zu Akarien Direct?+
Uber Direct ist ein separates Angebot von Uber: Restaurants buchen Kurierfahrten ab CHF 6.50 pro Lieferung für Bestellungen aus dem eigenen Kanal, ohne Provision. Eine direkte Anbindung an Akarien Direct gibt es derzeit nicht; Sie können Lieferungen aber selbst über Uber Direct oder einen anderen Kurierdienst buchen.
Behalten Sie 100% Ihrer Marge
Starten Sie mit Akarien Direct – Ihrem eigenen, provisionsfreien Bestellsystem. 0% Provision, eigene Kundendaten, planbare Kosten.