Smood ist eingestellt – die Alternative für Schweizer Restaurants
Smood hat den Lieferdienst am 30. April 2026 eingestellt; die Website verweist seither auf Just Eat. Wer seine Stammgäste nicht erneut einer Plattform mit Provision überlassen will, nimmt Bestellungen über das eigene System an: 0 % Provision, fixer Monatspreis ab CHF 29.
Smood auf einen Blick
- Was ist passiert?
- Smood, eine Tochter der Migros Genève, hat den Betrieb am 30. April 2026 eingestellt (laut Medien über 400 Stellen betroffen).
- Frühere Provision
- Laut Schweizer Medien bis zu 30 % pro Bestellung (keine offizielle Preisliste)
- Wohin gingen die Gäste?
- Die Smood-Website verweist auf Just Eat.
- Alternative mit eigenem Kanal
- Akarien Direct: eigene Website mit Online-Bestellung (CHF 79/Monat) oder QR-Menü (ab CHF 29/Monat), 0 % Provision
Stand:
Was mit Smood passiert ist
Die Migros Genève hat ihren Lieferdienst Smood Ende April 2026 geschlossen. Als Gründe nannten die Medien die starke internationale Konkurrenz und höhere Sozialabgaben für Kuriere nach einem Bundesgerichtsurteil. Restaurants, die über Smood verkauft haben, müssen ihre Online-Bestellungen neu organisieren.
Drei Wege nach Smood
1. Zu einer anderen Plattform wechseln (Just Eat, Uber Eats) – mit Provision und ohne eigene Gästedaten. 2. Ein eigenes Bestellsystem aufbauen und selbst oder mit einem Kurierpartner liefern. 3. Beides kombinieren: Plattform für Neukunden, eigenes System für Stammgäste. Für die meisten Betriebe ist Variante 3 am robustesten.
Was Akarien Direct anders macht
Gäste bestellen auf Ihrer eigenen Website oder per QR-Code am Tisch. Sie zahlen einen fixen Monatspreis statt Provision, die Gästedaten gehören Ihnen, und das System funktioniert auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch – wichtig in der Romandie, wo Smood am stärksten war.
Stammgäste mitnehmen
Informieren Sie Ihre Gäste über Ihren neuen Bestellweg: QR-Code auf der Verpackung und am Tisch, Link im Google-Unternehmensprofil und in sozialen Netzwerken. So landen Folgebestellungen direkt bei Ihnen statt bei der nächsten Plattform.
| Smood | Akarien Direct | |
|---|---|---|
| Status | Betrieb eingestellt am 30.04.2026 | Verfügbar, Selbstanmeldung in der Schweiz |
| Provision pro Bestellung | Früher bis zu 30 % (Medienberichte) | 0 % Provision |
| Kundendaten | Lagen bei der Plattform | Gehören dem Restaurant |
| Lieferung | Smood-Kuriere | Eigene Lieferung, Partner oder Abholung |
| Zahlung | Über Smood | TWINT, Karte oder bar vor Ort – online in Entwicklung |
| Preismodell | Prozentsatz vom Umsatz | Fixer Monatspreis ab CHF 29 |
Smood gibt es nicht mehr. Wer bisher über Smood verkauft hat, sollte die Gelegenheit nutzen, zumindest die Stammgäste auf einen eigenen, provisionsfreien Bestellweg zu bringen – und eine Plattform nur noch für Neukunden einzusetzen.
Provisionen der Lieferplattformen im Vergleich
Was Restaurants pro Bestellung abgeben — nach Modell (Eigenlieferung oder Lieferung durch die Plattform). Alle Werte mit Quelle; Stand 29. September 2026.
| Plattform | Eigenlieferung / Abholung | Lieferung durch Plattform | Märkte |
|---|---|---|---|
| Akarien Direct | 0 % Provision | 0 % Provision (eigene Lieferung) | CH |
| Smood1 | nicht publiziert | 25–30 % | CH |
| Uber Eats2 | 15 % | 32–35 % | CH, DE, BE, NL |
| Just Eat (CH)3 | 10–15 % | 25–33 % | CH |
| Lieferando (DE)4 | 13 % | 25–30 % | DE |
| Thuisbezorgd.nl5 | 13–14 % | 30 % | NL |
| Takeaway.com (BE)6 | 13 % | 30 % | BE |
- 1. Smood: Smood hat den Betrieb am 30. April 2026 eingestellt; die Werte zeigen die frühere Provision laut Schweizer Medien.
- 2. Uber Eats: Offizielle Schweizer Preisliste: «Hell» 32 % mit Uber-Kurieren (35 % bei Uber-One-Bestellungen), «Plus» 15 % mit eigenen Kurieren (13 % bei Uber One), Abholung 15 %, einmalige Aktivierungsgebühr CHF 600.
- 3. Just Eat (CH): Keine offizielle Preisliste; Werte aus Schweizer Medienberichten.
- 4. Lieferando (DE): Seit 2. April 2025 zusätzlich 2,5 % Servicegebühr (max. 0,99 €) pro Lieferbestellung, vom Gast bezahlt.
- 5. Thuisbezorgd.nl: Höherer Satz gilt bei Lieferung durch Scoober-Kuriere.
- 6. Takeaway.com (BE): Höherer Satz gilt bei Lieferung durch Scoober-Kuriere.
Quellen
- Smood — Blick – Migros will ihrem Lieferdienst Smood den Stecker ziehen (Medien-/Branchenbericht, 2026-01-19; abgerufen am 2026-09-29)
- Smood — Le Temps – Le livreur de repas Smood met la clé sous la porte (Medien-/Branchenbericht; abgerufen am 2026-09-29)
- Smood — htr.ch – Lieferdienste sind für Restaurants häufig kein rentabler Ersatz (Medien-/Branchenbericht, 2020-04-20; abgerufen am 2026-09-15)
- Smood — Nau.ch – Lieferdienste zocken Restaurants und Fahrer ab (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-03; abgerufen am 2026-09-15)
- Uber Eats — Uber Eats Merchants – Preise (Schweiz) (offizielle Preisliste; abgerufen am 2026-09-29)
- Uber Eats — Nau.ch – Lieferdienste zocken Restaurants und Fahrer ab (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-03; abgerufen am 2026-09-15)
- Just Eat (CH) — Beobachter – Profitable Schattenwebsites: So drängelt sich Eat.ch vor (Medien-/Branchenbericht, 2021-03-26; abgerufen am 2026-09-15)
- Just Eat (CH) — Sparissimo Food – How much does Just Eat charge Swiss restaurants in 2026? (Medien-/Branchenbericht, 2026-08-28; abgerufen am 2026-09-15)
- Lieferando (DE) — Gastro Master – Lieferando-Provision 2026 (Medien-/Branchenbericht, 2026-04-17; abgerufen am 2026-09-15)
- Thuisbezorgd.nl — De RestaurantKrant – Wat kost bezorgen via Thuisbezorgd? (Medien-/Branchenbericht, 2020-10-22; abgerufen am 2026-09-15)
- Takeaway.com (BE) — Cashdesk.be – Verschillen tussen Takeaway.com, Deliveroo, Foodora en Uber Eats (Medien-/Branchenbericht, 2018-01-01; abgerufen am 2026-09-15)
Ausser Uber Eats (Schweiz) publizieren die Plattformen keine verbindlichen Preislisten; die Sätze hängen von Vertrag, Volumen und Region ab. Zahlungsabwicklung und Marketing-Gebühren kommen in der Regel hinzu. Angaben ohne Gewähr — prüfen Sie Ihren eigenen Vertrag.
FAQ
Gibt es Smood noch?+
Nein. Smood hat den Betrieb am 30. April 2026 eingestellt; die Website verweist auf Just Eat.
Wie hoch war die Provision bei Smood?+
Smood hat keine Preisliste veröffentlicht. Schweizer Medien berichteten von bis zu 30 % pro Bestellung.
Was ist die beste Alternative zu Smood für Restaurants?+
Das hängt davon ab, ob Sie Kuriere brauchen. Plattformen wie Just Eat oder Uber Eats liefern, verlangen aber Provision (bei Uber Eats Schweiz 32 % mit Uber-Kurieren laut offizieller Preisliste). Ein eigenes System wie Akarien Direct kostet einen fixen Monatspreis ohne Provision; geliefert wird selbst oder mit einem Partner.
Übernimmt Akarien Direct die Lieferung?+
Nein. Akarien Direct ist das Bestellsystem; die Lieferung organisieren Sie selbst oder über einen Kurierpartner.
Funktioniert Akarien Direct auf Französisch?+
Ja. Speisekarte, Bestellseiten und Verwaltung gibt es auf Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch.
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